»Das Weltparlament wurde geboren - Der Anfang vom Ende«

Von Arnold Cornberg

Unter diesem Titel berichtet Joan M. Veon, Vorsitzender von »The Women's International Media Group«, USA, in der Juli/August-Folge von »UN Watch!« (s. MuM 18/2000, S. 850) über die Geburt der Weltregierung, von der unsere »unabhängigen Medien« ängstlich schweigen. Ausgehend von der weltweit verbreiteten Lüge, die Vereinigten Staaten wären angegriffen worden und deshalb am 7.12.1941 (kabbalistisch 25) in den Krieg eingetreten, schreibt er über die Gründung der Vereinten Nationen 1945. Ihr vorgegebenes Ziel hieß, durch Verhandlungen einen 3. Weltkrieg zu verhindern. Das ist der Weg zum ewigen Frieden. Einige Staaten meinten dagegen, es sei der Beginn einer Weltregierung, andere spotteten und sprachen von Narren.

Vom 6. bis 8.9.2000 versammelte der Generalsekretär Kofi Annan die Präsidenten, Ministerpräsidenten, Könige und Fürsten dieser Welt, um ihr die Vereinten Nationen verstärkt ins Bewußtsein zu rufen. Wegen des 50jährigen Medienschweigens hätten die meisten Menschen nicht bemerkt, daß aus dem schwachen Gebilde von 1945 heute eine blühende Regierung (»government«) geworden ist. Ihr ermangeln jedoch noch drei notwendige Machtmittel: die eigene Armee, das Recht Steuern zu erheben und eine 2. Kammer, welche die einzelnen Bürger der Welt unmittelbar vertreten soll. Hauptaufgabe des Treffens der 199 Weltführer war, der Weltregierung diese »Zähne« zu verschaffen. Der Jahrtausendgipfel, wie das 55. Treffen der Weltführer getauft wurde, verkörpert grundsätzlich das Weltparlament.

Die folgenden Ausführungen sollen den Zeitgenossen, welche die Machtentfaltung der UN nicht genügend erkannten, helfen, die wahre Bedeutung von Tag und Stunde zu verstehen.

»Der Aufbau der UN«

Die Vereinten Nationen besitzen eine eigene Verfassung, Hymne und eidlich Bindung. Jeder einzelne Generalsekretär war entweder Kommunist, Sozialist, oder Marxist gewesen. Neben dem Sekretariat gibt es 5 Einrichtungen: den Internationalen Gerichtshof (ICJ), die Generalversammlung (UNGA), den Wirtschafts- und Sozialrat (ECOSOC), den Sicherheitsrat (UNSC) und den Finanzrat (»Trusteeship Council«). Der ICR behandelt Fälle zwischen den Staaten und den Gesellschaften. Amerika gehört ihm aber noch nicht an. Zahllos sind jedoch die Bemühungen seinen Obersten Gerichtshof zu gewinnen, um dem Weltgerichtshof die volle Anerkennung zu verschaffen. Im Juli 1998 wurde der Internationale Kriminalhof gegründet. Erstmals in der Geschichte beherrscht dieser Gerichtshof die Souveränität der Nationen, da ihm die Zuständigkeit wo auch immer für Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Völkermord und Kriegsverbrechen übertragen wurde. Drogen-, Umwelt- und Wirtschaftskriminalität sollen folgen. Der internationale Anwalt Ben Ferencz versteht unter letzterer, wenn irgendwer zu viel »Geld macht«.

Nach seinem Rundgang durch den ICJ-Palast berichtete Veon, daß er zahlreiche freimaurerische Sinnzeichen (»strong Masonic overtones«) zeigt. Wenn man durch den Haupteingang eintritt, sieht man ein schmuckvoll geschnitztes Treppenhaus mit einem Absatz in der Mitte zwischen den Stockwerken. Auf dem Absatz steht ein geschnitztes Standbild der Göttin der Freiheit (»Lady Liberty«), die auf die in den Palast Eintretenden herabblickt. Hinter ihr finden sich drei große, farbige Glasfenster mit dem (freimaurerischen) »Kompaß« (Windrose), der sich über die 3 Fenster und das Standbild zwischen seinen Strahlen (nach Ost und West, Nord und Süd) erstreckt. Das Gebäude selbst wirkt unheimlich (»is eery«).

Über die Generalversammlung berichtet Veon, daß jeder Beschluß automatisch bindendes internationales Gesetz wird. Bemerkenswert sei, daß das kommunistische Rußland bis zu seinem Zusammenbruch nur eine Stimme hatte. Heute besitzt jedes ehemalige Mitglied wie Armenien, Aserbaidschan, Bosnien/Herzegowina, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Moldawien, Kroatien, Takistan und Usbekistan eine eigene Stimme. Und sie wählen stets das, was Mutter Rußland wünscht. Diese Länder stimmten auch der Errichtung der IMF/Weltbank, der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und anderen UN-Programmen und Organen zu. Diese üben zunehmend und wo nur möglich Kontrolle aus. UNO, Internationaler Währungsfond (IWF)/Weltbank und Welthandel (UNCTAD) sind die »drei Stützen der Neuen Weltordnung«, (FAZ 16.4.1994) Kennzeichnend für die UN sei weiter, daß 55 Jahre nach ihrer Gründung nun ein erheblicher Umbau notwendig geworden ist, um lebensfähig bleiben zu können. Wären die UN ein Privatunternehmen wären sie schon längst wegen ihrer Führung von Geld, Menschen und Unternehmen bankrott gegangen. Trotzdem, die Führer der Welt wünschen ihre Wiederbelebung (»it reinvented«). Wir können nur raten, welche neuen Strukturen und welche Macht sie erhalten werden.

»Der Sicherheitsrat«

Sein Militärausschuß hat die Aufgabe der Friedenssicherung. Ted Flynn befand: 1992 beschäftigte der »Security Council« in 11 Ländern 11.496 Personen; 1994 waren es in 7 Ländern schon 73.393. In dieser Zeit stieg das UN-Budget von $ 1,7 Billionen auf $ 3,6 Billionen, von denen die U.S. $ 1,2 Billionen traf. (Man achte auf die Logenzahlen) »Präsident Clinton sandte ohne vorherige Bewilligung des US-Kongresses Truppen nach Somalia, Haiti, Bosnien, Sudan, Afghanistan, Ost-Timor und den Irak. Der Republikaner Rosco Bartlett hat aufgedeckt, daß Präsident Clinton durch unkorrekte, wenn nicht sogar ungesetzliche Ausgaben von mehr als $ 10 Billionen für militärische und andere Hilfe die UN Sicherheitsratbeschlüsse erfüllte. Und das durch amerikanische Stellen, einschließlich des Verteidigungsamtes.«

»Verschmelzung der US-Ebene mit der internationalen«

Was bedeutet nun Globalisierung? Sie ist eine Vermischung von Wirtschaft, Völkern, Politikern, Finanzen und sozialer Ethik zu einer Einheit. Die UN-Führung erklärte, daß die Gründer 1945 ein offenes und gemeinsames System für eine internationale Welt errichteten, welche die Globalisierung möglich machen soll. Die Vereinten Nationen sind ein Abbild dieser Globalisation. Als die Nationen der Welt die UN gründeten, willigten sie ein, daß auf internationaler Ebene entsprechende Einrichtungen (counterpartes) zu ihren Regierungsämtern gebildet werden dürfen: Den Internationalen Währungsfond und die Weltbank; Organisationen für die UN-Weltwirtschaft, Wissenschaft, Kultur; Ernährung, Landwirtschaft, Arbeit und internationale Arbeitsämter, den Weltgerichtshof und Staatsämter der UN-Generalsversammlung. Während der letzten 55 Jahre entsandten die US eigene Regierungsvertreter in die Sitzungen um globale Erlasse für Finanzen, Landwirtschaft, Handel, Ernährung, Gesundheit, Erziehung und der Staaten zu verhandeln. Unsere Regierung gab in dem selben Maße ihre Macht über diese Gebiete ab wie sie an den UN-Beratungen teilnahm und ihre bundesstaatliche Hoheit abtrat.

»Globalisierung führt zu Ungleichheit«

Die Tatsache, daß die politischen und wirtschaftlichen Schranken zwischen den Ländern gefallen sind, macht uns nicht nur zur Einheit (»us ONE«), sondern ebenso jedes menschliche Wesen der Welt zu meinem Bruder oder meiner Schwester. Und deswegen bin ich (und du) gemäß der UN auch für deren Gesundheit und Wohlbefinden verantwortlich. Die Jahrtausend-Deklaration stellt fest, daß Ungleichheit eine Folge der Globalisation ist. Deshalb, so sagt sie, müssen wir unseren Reichtum - unmittelbar wie mittelbar - von uns zu ihnen übertragen, um derart einen Ausgleich zu erlangen.

Dank der sozialistischen Verfügung über den Wohlstand (»the socialist tenant«) stellt die UN-Deklaration 2000 fest:

#5 Wir anerkennen, daß die entwickelten Länder dieSchwierigkeiten dieser zentralen Herausforderung der Umverteilung mißbilligen. Aber nur unser aller umfassender Kampf für die gemeinsame Zukunft der Menschheit, getragen von unserer aller Humanität, wird die Globalisierung für alle gerecht gestalten.

#11 Wir werden keine Mühe sparen, unsere Männer, Frauen und Kinder von den schmachvollen und menschenunwürdigen Bedingungen der extremen Armut zu befreien.

#12 Wir wollen eine Umwelt schaffen - gleich ob auf nationaler oder globaler Ebene - welche die Entwicklung fördert und die Armut beseitigt...

Es ist allgemein bekannt, daß der UN-Generalsekretär Kofi Anann von seiner Ernennung an bis vor kurzem einen besonderen Berater (Aufpasser?) hatte: Maurice Strong. Herr Strong ist ein enger Freund David Rockefellers, welcher der Begründer der Trilateral Commission ist und dessen Familie den Council on Foreign Relations ins Leben rief. Dieser Rat ist das amerikanische Gegenstück des Londoner Royal Institute for international Affairs. Es erfüllte die gleichen Aufgaben, die Colonel Mandel House für Präsident Wilson entwarf und dieser auch erfüllte. House gehörte der britischen Bank von J.P. Morgan an, die in den USA arbeitet. Herr Strong lenkte (»headed«) auch den Generalsekretär auf der 1. Umweltkonferenz in Stockholm 1972 und dem Weltgipfel in Rio 1992. Er ist ebenfalls ein enger Freund von Michael Gorbatschow und Mitarbeiter der Welt-Charta. Auch durch ihre Zahlenkabbalistik verraten die UN-Urkunden den freimaurerischen Hintergrund. (»Masonic overtones«) - Kein Wunder, wird doch der »Tempel Salomon« gebaut.